Getreide - Endbestände schrumpfen weiter
Die globale Weizenversorgung wird enger. Das Angebot ist zwar eher noch größer als bisher erwartet. Möglicherweise wurde bisher der Verbrauch an Getreide unterschätzt. Das amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA beziffert in seinem November-Bericht die globale Weizenerzeugung 2010/11 zwar auf rund 643 Mio. t . Grund sind günstigere Prognosen für die Weizenernte, die im Winter in Argentinien und Australien ansteht. Dagegen wurden vereinzelt Erntezahlen auf der Nordhalbkugel zurückgenommen, unter anderem für die USA, Russland und Kasachstan.
Entscheidender für die globale Weizenbilanz 2010/11 ist aber der Verbrauch, denn der wird aktuell auf fast 666 Mio. t geschätzt. Das sind rund 23 Mio. t mehr als die geschätzte Erzeugung. Die USDA rechnet 2010/11 mit einem Abbau der Endbestände auf kanpp über 170 Mio. t Weizen. Diese Menge ist aber immer noch fast 50 Mio. t größer als die Endbestände im historischen Wirtschaftsjahr 2007/08.
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