Die Endbestände im Mais schrumpfen weiter
Der Maisverbrauch wird 2010/11 wird erneut höher eingeschätzt als bisher. Die Erzeugung kommt aber dem nicht nach. Der Internationale Getreiderat IGC schätzt das Defizit zwischen Erzeugung und Verbrauch 2010/11 mittlerweile auf rund 30 Mio. Mt. Das Verhältnis der Endbestände zum Verbrauch könnte zum Ende des Wirtschaftsjahres auf nur noch 14 Prozent sinken. Im Vorjahr waren es noch 19 Prozent.
Der IGC schätzt die Versorgungslage 2010/11 damit deutlich enger ein als das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA. Der IGC erwartet eine Erzeugung von 810 Mio. t Mais, der ein Verbrauch von 840 Mio. t gegenübersteht. Das USDA hatte vor cirka zwei Wochen die Erzeugung auf 820 Mio. t und den Verbrauch auf knapp unter 840 Mio. t geschätzt. Somit gehen die beiden Schätzungen über 10 Mio Mt. auseinander.
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