Bilanz mit Mais wird enger als bisher geschätzt
Die globalen Endbestände bei Mais werden in dieser Kampagne voraussichtlich noch kleiner ausfallen als im Ausnahmejahr 2007/08. Auch für die USA hat das amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA in seiner heutigen Schätzung die Bestände nach unten korrigiert. Das USDA rechnet nun für die USA nur noch mit Endbeständen von 17,1 Mio. t Mais. Damit reduziert sich das Verhältnis von Endbeständen zum Verbrauch auf nur 5 Prozent und stellt den Minusrekord von vor 15 Jahren ein. Die Korrektur der US-Bestände resultiert in erster Linie aus einem höheren Maisbedarf für die Ethanolproduktion.
Die globalen Maisbestände wurden im USDA-Report um 4,5 Mio. t nach unten korrigiert und werden in dieser Saison voraussichtlich auf 122,5 Mio. t fallen. Dies wären fast 7 Mio. t weniger als vor drei Jahren. Die argentinische Ernte wurde erwartungsgemäß nach unten korrigiert. Mit einer Ernteschätzung von 22 Mio. t bewegt sich das USDA aber immer noch am oberen Rand der Analystenerwartungen. Im Vorjahr hatte Argentinien 23,8 Mio. t geerntet. Das Exportpotenzial Argentiniens als zweitgrößter Maisexporteur der Welt könnte nach den Zahlen gegenüber dem Vorjahr um 2,0 auf 14,5 Mio. t zurückgehen. Die Ernteschätzung für China ließ das USDA unverändert.
Quelle: az
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