Getreidebestände schrumpfen weiter
In seiner aktuellen Schätzung geht der Internationale Getreiderat IGC für die kommende Ernte 2011/12 von einem Anstieg der Getreideerzeugung (ohne Reis) um 4,5 Prozent aus. Der Verbrauch wächst nur um 1,5 Prozent. Jedoch können die knappen globalen Vorräte wieder nicht aufgefüllt werden, weil die Erzeugung weiterhin den Verbrauch nicht decken wird. Das Defizit 2011/12 prognostiziert der IGC nun auf 10 Mio. t Getreide. In der laufenden Saison 2010/11 war allerdings das Defizit deutlich größer mit über 60 Mio. t.
Für 2011/12 rechnet der IGC aus heutiger Sicht mit einem Anstieg der globalen Erzeugung von Mais um 5,0 Prozent auf eine Rekordmenge von 847 Mio. t. Für Produktion von Weizen erwartet der IGC 2011/12 mit 672 Mio. t eine um 3,4 Prozent höhere Ernte als in der laufenden Saison. Im Vergleich zum Vormonat sind Ernteerwartungen wegen Trockenheit in der EU, in den USA und in China verringert worden. In den North Plains der USA und im angrenzenden Kanada senken starke Regenfälle und Überschwemmungen die Ernteerwartungen. Es wird mit spürbar geringeren Aussaaten gerechnet, denn der April ist hier ein entscheidender Monat.
« zurück


