Weizenernte in den USA um 8% niedriger
US-Weizenernte fällt zurück
Die Aussichten für die globale Weizenerzeugung sind etwas gedämpfter als bisher. Es gibt zwar einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Der Verbrauch wird aber nicht ganz gedeckt. Auf knapp 670 Mio. t schätzt das amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA die globale Weizenerzeugung 2011/12. Sie würde gegenüber dem Vorjahresergebnis um 3 Prozent wachsen. Einen besonders großen Anstieg erwartet das USDA im Jahresvergleich in Russland mit 28 Prozent sowie in der Ukraine mit 13 Prozent. Die EU geht mit 2 Prozent mehr Weizen als im Vorjahr in die globale Bilanz ein. Um 8 Prozent zurückfallen wird dagegen 2011 voraussichtlich die US-Weizenernte.
Die globale Versorgungsbilanz mit Weizen bliebe mit dieser Erzeugung eher eng. Das USDA erwartet, dass der Verbrauch weltweit auf gut 670 Mio. t steigt und damit gerade so von der aktuellen Erzeugung gedeckt wäre. Die Vorräte könnten jedoch nicht aufgefüllt werden. Das USDA beziffert die Endbestände in der Prognose für 2011/12 auf rund 181 Mio. t Weizen. Diese erste Prognose des USDA ist etwas pessimistischer als die April-Zahlen des Internationalen Getreiderates IGC, der für Weizen 2011/12 mit einer Erzeugung von 672 Mio. t gerechnet hat. Ende März hatte die UN-Landwirtschaftsorganisation FAO in ihrem ersten Ausblick auf die neue Saison eine Weizenerzeugung von 676 Mio. t in Aussicht gestellt.
Quelle: az
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