Weizenernte in Russland schrumpft
Nach einer aktuellen Schätzung der USDA wird die russische Weizenernte 2012 um rund zwei Millionen Tonnen sinken. Dabei gehen die Experten von niedrigeren Durchschnittserträgen aus.
Obwohl die russische Weizenernte 2012 sinken wird, sind die Überschüsse groß genug, um einer der größten Weizenexporteure zu bleiben.Russland könnte im kommenden Wirtschaftsjahr 2012/13 etwa 25 Prozent weniger Weizen exportieren als 2011/12. Dabei fällt die neue Ernte 2012 nach einer aktuellen Schätzung von US-Analysten (FAS) mit 54 Millionen Tonnen (Mio. t) nur zwei Mio. t kleiner aus als 2011. Allerdings sind die nach dem Exportstopp von 2010 kräftig angewachsen Bestände deutlich abgeschmolzen. Damit schrumpft auch die insgesamt für den Export verfügbare Menge um vier bis fünf Mio. t. Bei einem Eigenbedarf von 39 Mio. t Weizen gehen die US-Experten von einem Exportpotential von etwa 16 Mio. t aus. Im noch laufenden Wirtschaftsjahr 2011/12 könnte der russische Weizenexport einen neuen Rekordwert von 21 Mio. t. erreichen.
Exporte auch bei Gerste und Mais verlieren an Fahrt.
Auch bei den anderen Getreidearten erwarteten die US-Analysten einen Rückgang der Ausfuhren. So rechnet man bei Gerste bei einer Erntemenge von 16 Millionen Tonnen (Mio. t) im kommenden Jahr mit einem Exportvolumen von zwei Mio. t (2,9 Mio. t in 2011/12). Die Maisernte soll mit sieben Mio. t ebenfalls etwas niedriger ausfallen als 2011 und der Maisexport soll sogar auf 0,5 Mio. t nach 1,2 Mio. t zurückgehen. Insgesamt rechnen die US-Experten für 2012/13 mit Getreideexporten von 19 Mio. t nach etwa 26 Mio. t im laufenden Wirtschaftsjahr. Die Getreideproduktion wird nach der Schätzung des USDA nach 94,2 Mio. t im Jahr 2011 auf 88 Mio. t schrumpfen.
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