Saatgut im Biogetreide ist knapp
Biobauern sollen frühzeitig ihr Saatgut bestellen. Dazu rät der Bundesverband der VO-Firmen (BVO). Insbesondere Wintergetreidesaatgut für den Öko-Anbau sei knapp. In diesem Jahr genüge die Keimfähigkeit häufig nicht den Anforderungen. Hinzu kommt, dass die Auswinterungen die Erntemenge geschmälert hat.
Die Erträge bei Winterweizen variieren stark. Dies gilt gleichsam für Winterroggen, wobei vor allem im Nordosten unterdurchschnittliche Erträge und in Niedersachsen gute bis durchschnittliche Erträge gemeldet werden. Roggen und Triticale weisen in Süddeutschland bislang eine hohe Aberkennungsquote auf, während in Norddeutschland bessere Anerkennungsquoten erzielt werden. Bei Dinkel sind die Ergebnisse der Saatgutanerkennung zufriedenstellend.
Die Ergebnisse der Anerkennung bei Winterweizen weisen ein Nord-Süd-Gefälle auf. In Süddeutschland ist die Anerkennungsquote eher unterdurchschnittlich, während in Norddeutschland eher überdurchschnittlich vielen Partien ein positives Ergebnis bei der Saatgutanerkennung beschieden wird.
Die Sommerungen von Hafer und Gerste aus ökologischer Vermehrung zeichnen sich bislang durch überdurchschnittliche Erträge aus. Die Ernte von Sommerweizen zeigt eher durchschnittliche Erträge.
Die Druschergebnisse bei den Körnerleguminosen zeigen insgesamt leicht unterdurchschnittliche Erträge bei regional starken Schwankungen. Eine leicht unterdurchschnittliche Ernte zeigt auch der bereits abgeschlossene Drusch der Ackerbohnen und Erbsen. Bei der Lupine wird eine durchschnittliche Ernte gemeldet.
Quelle: az
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