Futterweizen bleibt sehr gefragt
Relativ teuer bleibt der Futterweizen aufgrund fehlender Abgabebereitschaft bzw. Verfügbarkeit. Partien ohne Fallzahlangaben werden kaum offeriert. Deshalb müssen sich die Marktteilnehmer an den Preisen für B-Weizen orientieren. Die Nachfrage der Mischfutterindustrie hat sich wieder belebt. Die Mischer fangen allmählich an, die vergleichsweise hohen Notierungen zu akzeptieren. In Bayern liegen die Forderungen für Futterweizen bis 264 €/t . Im Südwesten müssen die Käufer deutlich mehr auf den Tisch legen. Daher haben die Mischer den Weizen reduziert, soweit dies in den Rezepturen möglich ist, und durch Mais ersetzt. Die gute Nachfrage bei Mais unterstützt aber auch hier die Kurse. Damit schwindet die Preisdifferenz zunehmend. Die Kaufideen der Mischfutterindustrie im Raum Südoldenburg für Futterweizen liegen bei ca 280 €/t franko. Größere Abschlüsse kommen aber in Erwartung höherer Preise nicht zustande.
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