Deutsche Gerste für Saudi Arabien
Mit der Winterruhe dürfte es bald vorbei sein. Schon im März könnten die Kurse wieder anziehen. Die Unsicherheiten über die weitere Entwicklung der Mais- und Sojamärkte in den USA könnten auch den europäischen Handel beeinflussen. Händler wollen nicht ausschließen, dass die Notierungen für Weizen bis Ende März wieder anziehen könnten. Sie begründen ihre Aussage auf die noch ausstehende Versorgung bis zum Anschluss der neuen Ernte.
Weltweit dürfte die Nachfrage nach Weizen wieder anspringen. Mit Blick auf die Bestände sind die USA und die EU noch die einzigen Kandidaten, die noch Potenzial haben, Ware bereitzustellen. Auf Grund des Wechselkurses dürfte dabei zunächst die EU gegenüber US-Weizen das Nachsehen haben.
Doch bis Mai dürfte es auch für Weizen aus Deutschland und Frankreich Exportchancen geben.
In einer Marktumfrage wird es für möglich gehalten, dass Weizen wieder auf 260 €/t anziehen könnte.
Gute Nachrichten gibt es für Gerste aus Deutschland. An der Ware ist vor allem Saudi Arabien interessiert. Dorthin gelangen auch Schiffsladungen. Gerste hat an Beliebtheit in der Landwirtschaft verloren. Zu Unrecht meinen einige Händler. Sie gehen davon aus, dass Gerste noch mit Weizen gleichziehen könnte. In Thüringen beispielsweise ist Gerste so gut wie vom Markt verschwunden.
Quelle: az
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