Wieder Aflatoxin in Mais aus Südosteuropa

25.03.2013

Ab dem heutigen Montag gilt die erweiterte Allgemeinverfügung für Mais aus der Ernte 2012 aus Bulgarien, Rumänien und Polen. Das teilte das Landwirtschaftsministerium in Hannover am Sonntag mit. Zwei Wochen zuvor hatte das Ministerium bereits angekündigt, Mais aus der Ernte 2012 aus Serbien zunächst vorsorglich zu sperren und gründlich zu untersuchen. Grund für diese Entscheidung ist ein weiterer Aflatoxin-Fall in dem Bundesland. Eine Schnellwarnung aus den Niederlanden hatte die Behörden in Hannover am Freitagabend darüber informiert, dass ein dortiger Futtermittelbetrieb eine belastete Maispartie an einen Mischfutterhersteller im Landkreis Emsland geliefert habe. Dieser Mischer wiederum hatte nach aktueller Einschätzung vier Milchviehhalter mit möglicherweise belastetem Futter beliefert. Der Mais stamme aus Bulgarien, Rumänien, Polen und Serbien und sei über Rumänien zunächst nach Rotterdam verbracht worden. Die Futtermittel seien gesperrt worden, teilte das Landwirtschaftsministerium weiter mit. Die Milch der vier Betriebe dürfe solange nicht verarbeitet werden, bis eine Belastung mit Aflatoxin auszuschließen sei. Auf allen Betrieben seien bereits Milchproben genommen worden.
Quelle: az

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