Spätes Frühjahr verengt Weizenbilanz
In Deutschland sind regional unterschiedliche Entwicklungsverzögerungen bei Winterweizen zu beobachten. Aktuell herrschen aber gute Bedingungen für Winterkulturen.
Der lange Winter und die reichlich verspätete Ausbringung von Dünger haben die Entwicklung bei Weizen in der Europäischen Union um zwei bis drei Wochen verzögert. Dadurch werde die ohnehin bereits enge Versorgungsbilanz mit alterntigem Weizen zusätzlich strapaziert.
In Deutschland haben die teilweise sommerlichen Temperaturen der letzten Woche dafür gesorgt, dass für die Wintergetreidebestände gute Vegetationsbedingungen herrschen. Schwierig sind lediglich die Entwicklungsverzögerungen bei einigen spät ausgesäten Winterweizenbeständen in Norddeutschland. Der Weizen kann sich aufgrund der zu kalten Witterungsverhältnisse nicht mehr voll bestocken. Auch die Aussaat von Sommergerste ist unterdessen in Deutschlands und Frankreich verspätet.
(az)
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