Monsanto gesteht aktuelle Versuche mit GV Weizen

07.06.2013

Monsanto testet erneut GV-Weizen in den USA Mitten in der Aufregung um die Entdeckung von gentechnisch verändertem Weizen auf einer Farm im USBundesstaat Oregon hat der Saatgutkonzern Monsanto zugegeben, dass er längst schon an einer weiteren GVWeizensorte forscht und sie bereits im Freiland testet. Der Leiter der Forschungsabteilung sagte am vergangenen Mittwoch vor Journalisten, Monsanto entwickle eine Weizensorte, die resistent gegen Pflanzenschutzmittel wie Roundup Ready von Monsanto sei. Der Weizen wird schon seit 2011 im US-Bundesstaat North Dakota im offenen Feldversuch angebaut. Er soll auch widerstandsfähiger gegen Trockenheit sein. Der kommerzielle Anbau von GVWeizen ist in den Vereinigten Staaten verboten.

Das Zentrum für Lebensmittelsicherheit fordert den Stopp von Tests mit GV-Weizen, solange der Oregon- Fall nicht geklärt ist. Demnach testet Monsanto seine neue Sorte auf 120 Hektar. Eine Verunreinigung benachbarter Felder sei nach Expertenmeinung nur sehr schwer zu vermeiden. Die Entdeckung des GV-Weizens in dem nordwestlichen Bundesstaat hatte Japan und Südkorea Ende Mai veranlasst, Weizen- Importe aus den Vereinigten Staaten zu stoppen. Die Europäische Union ordnete gründlichere Tests von USWeizen an.

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