Monsanto gesteht aktuelle Versuche mit GV Weizen
Monsanto testet erneut
GV-Weizen in den USA
Mitten in der Aufregung um die Entdeckung
von gentechnisch verändertem
Weizen auf einer Farm im USBundesstaat
Oregon hat der Saatgutkonzern
Monsanto zugegeben, dass
er längst schon an einer weiteren GVWeizensorte
forscht und sie bereits
im Freiland testet. Der Leiter der Forschungsabteilung sagte
am vergangenen Mittwoch vor Journalisten, Monsanto
entwickle eine Weizensorte, die
resistent gegen Pflanzenschutzmittel
wie Roundup Ready von Monsanto
sei. Der Weizen wird
schon
seit 2011 im US-Bundesstaat North
Dakota im offenen Feldversuch angebaut. Er
soll auch widerstandsfähiger gegen
Trockenheit sein.
Der kommerzielle Anbau von GVWeizen
ist in den Vereinigten Staaten
verboten.
Das Zentrum für Lebensmittelsicherheit
fordert den Stopp von Tests
mit GV-Weizen, solange der Oregon-
Fall nicht geklärt ist. Demnach testet
Monsanto seine neue Sorte auf 120
Hektar.
Eine Verunreinigung benachbarter
Felder sei nach Expertenmeinung nur sehr schwer zu vermeiden. Die Entdeckung
des GV-Weizens in dem nordwestlichen
Bundesstaat hatte Japan
und Südkorea Ende Mai veranlasst, Weizen-
Importe aus den Vereinigten Staaten
zu stoppen. Die Europäische Union
ordnete gründlichere Tests von USWeizen
an.
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