Kritik an Glyphosatzulassung

10.10.2013

Das Leibnitz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) in Müncheberg übt Kritik an Glyphosatanzulassung. Amphibien befinden sich regelmäßig zeitgleich mit der Applikation von Herbiziden auf dem Feld. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler ZALF. Amphibien befinden sich regelmäßig zeitgleich mit der Applikation von Herbiziden auf dem Feld. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) in Müncheberg. Vor dem Hintergrund eines zunehmenden Verbrauchs bestimmter Wirkstoffe wie Glyphosat und einer Veränderung der landwirtschaftlichen Praxis, raten die Wissenschaftler, die Auswirkungen unter realistischeren Bedingungen zu untersuchen. Kritisiert wird, dass bei der Zulassung von Pestiziden bisher nur die Phase der Tiere im Wasser berücksichtigt und von zu niedrigen Konzentrationen ausgegangen wird. Die Auswirkungen von Herbiziden und ihrer Beistoffe sollen auch in den terrestrischen Lebensphasen der Amphibien mit einbezogen werden, so die Empfehlung. Die Forscher hatten über drei Jahre lang die Wanderungen von Unken, Fröschen, Kröten und Molchen sowie den Zeitpunkt der Applikation von Glyphosat beobachtet.
Quelle: az



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