Weizenexporte aus der EU steigen an

11.10.2013

Das einflussreiche Analystenhaus Tallage hebt seine Prognose für die Drittlandexporte der EU-28 noch einmal an. Statt 21,9 Mio. t, wie noch im September geschätzt, soll die Staatengemeinschaft nun 22,2 Mio. t Weichweizen ausführen.

Vor allem Frankreich profitiert von einer regen Nachfrage. In ihrem monatlichen Marktbericht „Stratégie Grains“ führen die Analysten die regen Exporte auf eine hohe Nachfrage nach französischem Weizen aus Nordafrika, aus Algerien, Marokko und Syrien, zurück, berichtet der Informationsdienst agrimoney.com weiter. Erst am Dienstag habe Algerien 500.000 t Weizen am Weltmarkt gekauft, davon dürfte ein hoher Anteil aus Frankreich stammen. Die Ausfuhren aus Frankreich in Drittstaaten seien erheblich angestiegen, heißt es weiter. So sei die Schwelle von 1 Mio. t in diesem Wirtschaftsjahr bereits überschritten. Das französische Getreideamt France Agrimer geht aktuell von Drittlandexporten in Höhe von 11,2 Mio. t aus, ein Plus von 13 Prozent auf Jahressicht. Leicht nach unten korrigiert hat Tallage hingegen die Prognose für die Weichweizenproduktion 2013 in der EU, zitiert agrimoney.com weiter aus dem „Stratégie Grains“-Bericht. Statt von 135,5 Mio. t, wie noch im Vormonat geschätzt, gehen die Analysten nun von 135,2 Mio. t aus. Begründet wird dies mit etwas geringeren Anbauflächen als zunächst erwartet.
Quelle: az

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