Weizenexporte bleiben stabil auf hohem Niveau
Weizen ist Exportschlager
Von den Häfen Rostock und Hamburg kommen gute Nachrichten. Auch für Januar bis März 2014 gibt es Anschlussaufträge.
Jede Woche treffen Panamax-Schiffe in den Seehäfen ein und werden überwiegend mit Weizen beladen. Die große Nachfrage hält auch im neuen Jahr an. Händler berichten gegenüber agrarzeitung.de von Anschlussaufträgen hauptsächlich aus nordafrikanischen Ländern.
Für Aufsehen sorgen Berichte, dass China rund 600.000 t französischen Weizen gekauft haben soll. Das lässt auf einen weiteren hohen Bedarf der Volksrepublik schließen.
Dass die Exportsaison in diesem Jahr in Deutschland so früh begonnen hat, überrascht viele Händler, auch diejenigen, die schon lange im Geschäft sind.
Überlicherweise springt der Export aus Deutschland erst im Oktober an. In diesem Jahr wird seit Erntebeginn ständig Ware ausgeführt. Verladen werden B- und A-Weizen, der durchschnittliche Proteingehalt liegt bei 12,5 Prozent.
Nachdem die Preise für Weizen am Kassamarkt Auftrieb erhalten, steigt die Abgabebereitschaft in der Landwirtschaft. Die Notierungen ab ostdeutscher Station liegen bei 190 €/t.
Viel Weizen wurde bereits im Frühjahr 2013 vorkontrahiert. "Wir haben in der Ernte sehr viel Ware aufgenommen, daraus können wir uns immer noch bedienen", erklärt ein ostdeutscher Händler. In Deutschland ruht heute wegen des Reformationstages der Handel in den ostdeutschen Bundesländern. Am Freitag sind in Süddeutschland und Nordrhein-Westfalen die Büros wegen des Feiertages Allerheiligen geschlossen.
An der Warenterminbörse in Paris kann Raps seine Aufholjagd fortsetzen.
Bis zum Mittag notiert der Novemberkontrakt kurz vor dem Auslaufen um 2,25 /t fester bei 370 €/t. Auch Weizen gewinnt 1,25 €/t hinzu und endet zur Mittagspause bei 203 €/t. Hier wird auch schon der Januarkontrakt interessant. Dieser liegt bei 201,25 €/t.
Quelle: az
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