Weizenbestände könnten wachsen

21.01.2014

Die Getreideanalysten erwarten Preisdruck im Getreide. Für das nächste Wirtschaftsjahr zeichnet sich eine recht gute Weizenbilanz in der EU ab. Die europäische Weizenbilanz 2014/15 kann aus jetziger Sicht „preisdrückend“ ausfallen. So schätzt das Analystenhaus „Tallage“ die Situation im aktuellen, monatlichen Marktbericht ein.
Die Weizenerzeugung in der EU-28 2014 soll gegenüber dem Vorjahr um voraussichtlich gut 3 Mio. t auf 137,7 Mio. t ansteigen. Gleichzeitig werden den Einschätzungen der Analysten zufolge die Exporte im Vergleich zur laufenden Saison 2013/14 deutlich zurückgehen und daher nicht die entlastende Wirkung auf die Bilanzen haben wie in der laufenden Kamapgne. Aktuell geht Tallage davon aus, dass die Exporte der EU ca um 4 Millionen Tonnen geringer ausfallen dürften als in der Saison 2013/2014. Argentinien und Russland werden stäker im internationalen Handel aktiv sein. Außerdem soll die internationale Nachfrage durch einen geringeren Importbedarf Chinas zurückgehen.
Tallage prognostiziert die EU Endbestände im Weizen  bei 18,5 Millionen Tonnen, nach 13,2 Millionen Tonnen in der aktuellen Saison.
Quelle: az

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