Krise und Kälte treiben Weizenpreise
Die Krise in der Ukraine und die damit verbundene Einschätzung, dies könnte den Getreideexport der Ukraine zum Erliegen bringen, ist Futter für die Bullen an den Rohstoffbörsen.
Auch die Wetteraussichten in den Plains der USA geben Anlass für steigende Preise. Es fehlen Niederschläge und die Prognosen lassen keine Besserung erwarten.
Sollte sich die Krise in der Ukraine weiter verschärfen, gibt es durchaus Anlass zur Sorge für den dortigen Export. Wir warten selbst seit ca. 2 Wochen auf Verladung von Mais unweit der Krim.
Unter dem Eindruck der Börsen und dem Faschingstreiben herrscht weitgehend Ruhe am Kassamarkt. Die Mühlen zeigen sich gut versorgt und vor Mittwoch ist keine Belebung zu erwarten.
Während dessen floriert der Weizenexport aus der EU. Die Exporte summieren sich nun seit Saisonbeginn auf kanpp 21 Millionen Tonnen Weizen. Somit wird die letzte Einschätzung USDA mit insgesamt fast 27 Millionen Tonnen Weizenexport immer wahrscheinlicher. Dennoch bedarf es aber noch einiger Verkäufe von Weizen.
Klaus Bergmann
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