IGC schätzt die Getreideernte niedriger

28.04.2014

Insbesondere für Ukraine und USA nimmt der IGC deutliche Korrekturen in den Schätzungen vor. Cirka 11 Mio. t niedriger als noch in der letzten Einschätzung beziffert  der Internationale Getreiderat IGC nun die globale Maiserzeugung 2014/15. In seiner aktuellen Schätzung geht der Rat von 950 Mio. t Mais aus. In den USA scheint der Maisanbau doch kräftiger eingeschränkt zu werden als noch im März erwartet. In der Ukraine geht der IGC davon aus, dass die Landwirte wegen der angespannten Lage den Maisanbau nicht ausdehnen werden und die Druschergebnisse pro HA ebenfalls niedriger gesehen werden.
Bei allen Prognosen zur Ernte 2014/15 ist zu beachten, dass sie sich mit einem Rekordergbnis messen lassen muss. Im Vergleich zum Vorjahr wäre eine globale Erzeugung 2014/15 von 950 Mio. t nur cirka 2 Prozent kleiner und damit immer noch größer als der erwartete Bedarf von rund 945 Mio t.  Ähnlich gut beurteilt der IGC auch die Weizenversorgung 2014/15. Mit 697 Mio. t liegt die Schätzung um etwa 2 Prozent unter dem Vorjahr, das allerdings - wie bei Mais - einen globalen Erzeugungsrekord gebracht hatte. Bei Weizen schätzt der IGC den Verbrauch 2014/15 aber auf rund 701 Mio. t. Dies würde zu einem leichten Abschmaelzen der Endbestände führen.

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