biologisch bewirtschaftete Ackerflächen 2014 geschrumpft

19.02.2016

Flächen für den den Anbau von Getreide sind nach neuesten Zahlen 2014 geschrumpft. Der Rückgang der Ackerbaufläche 2014 resultiert in erster Linie aus einer Reduzierung des Getreideanbaus. So wurde 2014 auf ca. 199.000 Hektar Getreide nach Bio-Richtlinien angebaut. Dies ist ein Rückgang von rund 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Geerntet wurden aber mit insgesamt 738.000 Tonnen, was 1,4 Prozent mehr als 2013 entspricht. Die Ernte von biologisch erzeugtem Getreide stellt einen Anteil von 1,4 Prozent an der deutschen Getreideernte.

Die Roggenflächen sind beispielsweise 2014 um 4.000 Hektar auf rund 55.000 Hektar gesunken. Im  konventionellen Bereich ging die Roggenfläche 2014 allerdings stärker zurück. Hier wurden 2014 auf nur noch rund 630.000 Hektar Roggen angebaut, was ein Minus von fast 20 Prozent im Vergleich zu 2013 bedeutet. Dies erklärt wiederum den höheren Öko-Anteil von 7,8 Prozent an der gesamten Roggenfläche 2014.

Alles eben eine Frage der Statistik und der Aussage, die ich dahinter haben möchte. Solche Zahlen stehen im Gegensatz der Hochglanzoptik der Biobranche, die doch gerne in allen Bereichen gerne zweistellige Steigerungen verkündet.
Dies erklärt auch den hohen  Bedarf an Getreide aus anderen EU-Ländern und Drittstaaten wie zum Beispiel Ukraine.

Klaus Bergmann



« zurück

Mühlen warnen vor Engpässen

29.10.2021
 Die Getreide-Verarbeiter fordern von ihren Kunden, höhere Mehlpreise zu akzeptieren. Fehlende ...
Mehr lesen »

Warnung vor Betrugsvariante: Einkäufe bei ukrainischen Handelsvermittler

16.09.2021
aus aktuellem Anlass warnt die IHK  vor der Betrugsmasche von Internetkriminellen, die als ukrainische ...
Mehr lesen »

Einschätzung der Erntesituation 2021 durch swiss granum

14.09.2021
Swiss granum, die Branchenorganisation Getreide, Ölsaaten und Eiweisspflanzen, hat Ende August gestützt auf ...
Mehr lesen »

}