Getreidequalitäten der Ernte 2020 veröffentlicht

21.09.2020


Von den Proben, die im Rahmen der besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung (BEE) 2020 für Qualitäts- und Rückstandsuntersuchungen gezogen wurden, sind nach Angaben das Max Rub-ner Instituts (MRI) bislang 89,7 % bei Weizen und 42,3 % bei Roggen analysiert.
Der jetzt erschiene Zwischenbericht weist bei der diesjährigen Winterweichweizen-Ernte im Durchschnitt einen Rohproteingehalt von 12,2 % auf (Vorjahr 12,7 %). Rohproteingehalte von 13 % und mehr wurden in Sachsen-Anhalt und Thüringen festgestellt. Auch der Sedimentati-onswert, ein indirektes Maß zur Bestimmung der Proteinqualität, liegt mit 41 ml unter dem Ni-veau des Vorjahreswertes (44 ml). Der Feuchtklebergehalt (24,8 %) ist gegenüber dem Vorjah-reswert (25,5 %) ebenfalls etwas reduziert, die Glutenqualitäten sind auch in diesem Jahr als gut dehnbar und elastisch einzustufen, heißt es in dem Bericht.
Bezüglich der Kriterien Fallzahl und Aus-wuchs ist die diesjährige Weizenernte nach den Analysen des MRI unproblema-tisch, sie liegen im Mittel bei 354 Sekun-den bzw. 0,01 Gew.%. Das Hektoliterge-wicht zeigt sich in diesem Jahr überdurch-schnittlich (79,3 kg/hl), der Schmacht-kornanteil (0,49 Gew.%) liegt unter den Werten des Vorjahres und wird somit zu deutlich geringeren Ausbeuteverlusten führen.

 

Quelle: BVA Info


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